Die wichtige Rolle der Gemeinden.

Was Gemeinden für die Reduktion von Lebensmittelabfällen tun können.

Ein Drittel aller Lebensmittel geht in der Schweiz auf dem Weg vom Feld zum Teller verloren – mit fatalen Auswirkungen für Umwelt und Klima. Food Waste ist ein gesellschaftliches Problem, das wir nur lösen können, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Aktive Städte und Gemeinden leisten einen wichtigen Beitrag.

Es braucht das Engagement aller.

Food Waste ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung. Will die Schweiz Food Waste reduzieren, sind die Konsumentinnen und Konsumenten, aber auch alle Akteure der Lebensmittelbranche entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefordert.

Politische Rahmenbedingungen

VVEA: Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen
Aktionsplan grüne Wirtschaft: Massnahmen des Bundes für eine ressourcenschonende, zukunftsfähige Schweiz (Grüne Wirtschaft)
UN Agenda 2030: Ziel 12.3: Bis 2030 die weltweite Nahrungsmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbieren und die entlang der Produktions- und Lieferkette entstehenden Nahrungsmittelverluste einschliesslich Nachernteverlusten verringern.
Aktionsplan gegen die Lebensmittelverschwendung: parlament.ch
Motion “Food Waste. Stopp der Lebensmittelverschwendung"

Das können Gemeinden tun.

Aktive Städte und Gemeinden leisten einen wichtigen Beitrag, sei es mit gelungener Öffentlichkeitsarbeit, mit Massnahmen in den eigenen Verpflegungsstätten, über ihre Bildungsinstitutionen oder indem sie Kooperationen entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln wie Gastronomie und Landwirtschaft anregen.

Gemeinden handeln damit auch im Sinne der neuen Verordnung über die Vermeidung und die Entsorgung von Abfällen (VVEA). Zudem tragen engagierte Gemeinden dazu bei, dass die Schweiz das globale Nachhaltigkeitsziel der UNO, die Lebensmittelabfälle bis ins Jahr 2030 zu halbieren, dereinst erreicht.

Tipp!

Food Waste Toolbox für Gemeinden

Die Stiftung Pusch erarbeitete im Auftrag des Bundesamts für Umwelt (BAFU) eine Massnahmen-Übersicht für Gemeinden. Die Toolbox zeigt die vielfältigen Möglichkeiten, die die öffentliche Hand hat, um sich für die Reduktion von Food Waste einzusetzen.

Toolbox öffnen

Gemeinsame Sensibilisierung der Bevölkerung über die Initiative «SAVE FOOD, FIGHT WASTE.»

Die Initiative «SAVE FOOD, FIGHT WASTE.» wird von einer starken und wachsenden Allianz institutioneller Partner unterstützt. Zu den heute über 80 Partnern zählen drei Bundesämter, 22 Kantone und das Fürstentum Liechtenstein, 11 Gemeinden und Abfallzweckverbände, zahlreiche Unternehmen und Verbände aus den Bereichen Landwirtschaft, Lebensmittelindustrie, Gastronomie und Detailhandel, viele grössere und kleinere NGOs, Stiftungen und Food-Save-Initiativen.

Die Breite der Partner-Allianz setzt ein starkes, gemeinschaftliches und hoffnungsvolles Zeichen gegen Food Waste und für die Wertschätzung und den Genuss von Lebensmitteln. So kann mit vereinten Kräften die wichtigste Basis für Veränderung gelegt werden: Die Sensibilisierung der Schweizer Bevölkerung.

Auch Gemeinden spielen dabei eine wesentliche Rolle. Wie alle Partner der Kampagne können sie aus einem umfangreichen Katalog an Kommunikationsmitteln und -möglichkeiten für sie passende Massnahmen wählen, um beispielsweise bei der eigenen Bevölkerung Sensibilisierungsmassnahmen umzusetzen. Zudem können Partner weitere Kommunikationsmittel mit der Food Ninja entwickeln, sei es eine Rede der Food Ninja, eigene Visuals und Filme, das Branding von Abfallfahrzeugen und vieles mehr.

Weitere Informationen.


Beispiele von realisierten Gemeinde-Massnahmen im Rahmen der Initiative “SAVE FOOD, FIGHT WASTE.”:

Regionale Kampagne Winterthur

Regionale Kampagne Basel-Stadt

Regionale Kampagne Genf

Regionale Kampagne Thurgau

Regionale Kampagne Zürich

Weitere Beispiele

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